Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Hamburg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Hamburg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

„To catch a loose Cannon“
Ort

Theatersaal Augustinum, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
27.10.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag und Austausch
Vortragende/-r
Dr. Uwe Christansen

Amerikas Wähler entscheiden am 3. November darüber, ob der von der republikanisch-konservativen MAGA-Bewegung konzipierte und von Präsident Trump seit seiner ersten Präsidentschaft 2016 umgesetzte Weg eines neokonservativen Umbaus Amerikas ungebremst fortgeführt wird. Werden die knappen Mehrheiten der Republikaner im Senat und im Repräsentantenhaus bestätigt, oder wird es zu veränderten – für die Republikaner nachteiligen - Mehrheitsverhältnissen kommen? Bieten die Demokraten inhaltlich und personell ein attraktives Gegenangebot zu Donald Trump und seinen politischen MAGA-Unterstützern? Wird dem gesellschaftlichen und politischen Umbau der USA eine andere Richtung gegeben? Gibt es eine Wechselstimmung?

Amerikas Wähler entscheiden am 3. November, ob der von der MAGA-Bewegung und Präsident Trump eingeschlagene Kurs eines grundlegenden politischen und gesellschaftlichen Umbaus der USA fortgesetzt wird.

Eintrittskarten an der Abendkasse (Barzahlung)


Foto:
TaraWinstead/Pexels.com

Rose Schapire und die "Brücke"
Ort

Clubraum, Augustinum Hamburg, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
02.11.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Seminar
Vortragende/-r
Ilona Konrad

Rose Schapire (1874-1954) und „die Brücke“
mit Kunsthistorikerin Ilona Konrad

„Gute Kunst setzt sich durch“ hoffen wir zumindest, doch in aller Regel braucht auch die beste Kunst, vor allem wenn sie „sehr modern“ ist, gute und vorausschauende Fürsprecher*innen, wie die Kunsthistorikerin Rose Schapire (1874-1954) es war. Sie promovierte als eine der ersten Frauen in der Kunstwissenschaft und sah ihre Aufgabe darin, die jungen Künstler, die in Dresden unter der Gruppenbezeichnung „Brücke“ firmierten, zu unterstützen und ihre Ausstellungsmöglichkeiten zu befördern. Ihr Selbstbewusstsein und ihre Expertise - sie setzte besonders auf den vielseitigen Maler und Bildhauer Karl Schmidt aus Rottluff - empfanden ihre Zeitgenossen als allzu „keck“. Rose Schapire sprach mehrere Sprachen, arbeitete unter anderem als Übersetzerin, war reiselustig und gut vernetzt. Doch was sich in Deutschland ab den dreißiger Jahren politisch anbahnte, konnte sie, die künstlerisch so weitsichtig war, nicht voraussehen. Sie schaffte es noch Hamburg, zu verlassen, und ging nach England. Die Nazis behielten ihre Kunstsammlung ein. Doch so wie Rose Schapire von der Kunst beeinflusst wurde, machte auch sie Eindruck auf verschiedene Künstler. Das zeigen ihre Porträts von Karl Schmidt-Rottluff, Walter Gramaté, Rolf Nesch und Franz Radziwill. Die Auswahl orientiert sich an der Ausstellung „Jüdische Sammler“ im Bucerius Kunst Forum.

 

Foto: KI-generiert

Klangwelten der Romantik
Ort

Theatersaal, Augustinum Hamburg, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
03.11.2026
Uhrzeit
18:30 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Musikabend
Vortragende/-r
Božena Uhde Mitrović (Cello)
Judith Mosch (Klavier)
Gabriel Uhde (Bratsche)

Božena Uhde Mitrović (Cello)
Judith Mosch (Klavier)
Gabriel Uhde (Bratsche)

Ein Abend voller romantischer Klangfarben, in dem Cello, Bratsche und Klavier miteinander in einen lebendigen Dialog treten. Werke von Felix und Fanny Mendelssohn sowie Schuberts virtuose „Arpeggione-Sonate“ verbinden lyrische Innigkeit mit leidenschaftlichem Ausdruck. Beethovens berühmtes „Gassenhauer-Trio“ beschließt das Programm mit Spielfreude, Witz und einem Thema, das einst buchstäblich in aller Munde war.

Gabriel Uhde, Božena Uhde Mitrović und Judith Mosch vereinen in ihrem Ensemble langjährige Bühnenerfahrung mit großer Leidenschaft für die Kammermusik. Gabriel Uhde ist als Bratschist unter anderem Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters und regelmäßig in unterschiedlichsten Kammermusikformationen zu erleben. Seine Mutter, die Cellistin Božena Uhde Mitrović blickt auf eine internationale Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin zurück und wurde in Belgrad und Wien ausgebildet. Gemeinsam mit der Pianistin Judith Mosch entsteht ein vielseitiges Ensemble, dessen Zusammenspiel von musikalischer Erfahrung, persönlicher Verbundenheit und der Freude am gemeinsamen Musizieren geprägt ist.

 

Eintrittskarten an der Abendkasse (Barzahlung)

 

Foto:
Gabriel Uhde_Jewgeni Roppel / Bozena Uhde_Mitrovic Valentin Behringer / Judith Mosch_ Anatol Kotte

 

Aktuelles vom Buchmarkt
Ort

Theatersaal, Augustinum Hamburg, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
10.11.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Buchpräsentation
Vortragende/-r
Annemarie Stoltenberg
Dr. Rainer Moritz

Regelmäßig wartet das „Gemischte Doppel“, bestehend aus Annemarie Stoltenberg und Dr. Rainer Moritz, ehemaliger Leiter des Literaturhauses Hamburg, mit Neuheiten vom Büchermarkt auf.
Sie stellen zehn Novitäten von der Frankfurter Buchmesse vor, Belletristik und Sachbuch, keck gemischt.

An einem Büchertisch können Sie in den vorgestellten Büchern blättern und diese auch erwerben. 

Eintrittskarten an der Abendkasse (Barzahlung).

 

Foto: Gunter Glücklich

 

Die Magie der Kalahari
Ort

Theatersaal, Augustinum Hamburg, 22763 Hamburg

Datum
17.11.2026
Uhrzeit
18:30 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Multivisionsvortrag
Vortragende/-r
Bernd Wasiolka

Nach einer kurzen Reise durch die Naturwunder Südafrikas – vom Kruger-Nationalpark bis zu den majestätischen Drakensbergen – erreichen wir die spektakuläre südliche Kalahari.
Zeitlose Einsamkeit, endloser blauer Himmel, rote Sanddünen und knorrige Kamelbäume prägen diese faszinierende Landschaft. Sie ist Lebensraum zahlreicher Wildtiere: von Antilopenherden und Raubvögeln bis hin zu Geparden, Leoparden und den beeindruckenden Schwarzmähnenlöwen.
Besonders magisch wird die Kalahari im Morgenlicht, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Dünen vergolden. Und auch die Regenzeit ist ein beeindruckendes Naturschauspiel: Nach monatelanger Trockenheit verwandeln die ersten heftigen Regengüsse die Wüste innerhalb weniger Tage in ein grünes Meer und lassen das Leben neu erblühen.

Eintrittskarten erhalten Sie an der Abendkasse (Barzahlung).

 

Foto: Bernd Wasiolka

Megatrends – Aktuelle Entwicklungen, die unsere Welt verändern
Ort

Theatersaal, Augustinum Aumühle, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
24.11.2026
Uhrzeit
18:30 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Professor Dr. Werner Mezger

Trends beschreiben Entwicklungen, die Veränderungen anstoßen und mittelfristig zu nachhaltigem sozialem, kulturellem, wirtschaftlichem oder technischem Wandel führen. Heute ist jedoch immer häufiger von Megatrends die Rede: tiefgreifende, langfristige Prozesse mit enormem Wirkungsgrad (Impact), die nicht nur einzeln Bereiche des modernen Alltags betreffen, sondern ganze Gesellschaften und Kulturen verändern. Dazu zählen unter anderem die digitale Revolution, neue Formen des Umgangs mit Informationen, der demografische Wandel, wachsende Mobilität, veränderte Geschlechterrollen sowie die immense Macht sozialer Medien, die längst eigene Wahrheiten schaffen. Auch das derzeit zentrale Thema Künstliche Intelligenz gehört zu diesen prägenden Entwicklungen.

Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Publikationen sowie Radio- und Fernsehsendungen, war bis 2021 Professor für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg und Direktor des Freiburger Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa (IKDE).

Eintrittskarten erhalten Sie an der Abendkasse (Barzahlung)

 

Foto:Privat

Ein fast perfekter Antrag
Ort

Theatersaal Augustinum Hamburg, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
26.11.2026
Uhrzeit
18:30 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Film
Vortragende/-r
Iris Berben
Heiner Lauterbauch

Deutsche Komödie, 2026 / FSK 0
Regie: Marc Rothemund
Darsteller*innen: u.a. Iris Berben, Heiner Lauterbach, Amira Demirkiran
Dauer: 100 Minuten

Der eigenwillige Witwer Walter (Heiner Lauterbach) begegnet nach 40 Jahren überraschend seiner Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder – und er will sie kein zweites Mal gehen lassen. Doch die lebenslustige Kunstprofessorin bleibt zurückhaltend und stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, könne es eine zweite Chance geben.
Entschlossen meldet sich Walter, der bislang nichts mit Kunst am Hut hat, als Gasthörer in ihrem Kurs an. Doch dort muss er nicht nur Alice beeindrucken, sondern sich auch mit deutlich jüngeren Kommilitonen auseinandersetzen …

„Eine Hommage an das Leben und die Liebe in jedem Alter“ (WDR)

 

Foto: LEONINE Studios

 

Charles Dickens „Eine Weihnachtsgeschichte“
Ort

Theater Augustinum Hamburg, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
01.12.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Szenische Lesung
Vortragende/-r
Volker Ranisch

Charles Dickens erzählt die Geschichte des geizigen und verbitterten Geschäftsmanns Ebenezer Scrooge, der Weihnachten für überflüssig hält und nur an seinen eigenen Vorteil denkt. In einer geheimnisvollen Nacht erscheinen ihm drei Geister. Sie führen ihn durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – und bringen ihn dazu, sein Leben und seinen Umgang mit anderen Menschen grundlegend zu verändern. Dickens’ zeitlose Erzählung verbindet Fantasie und Humor mit einer Botschaft, die bis heute berührt: Es ist nie zu spät für Mitgefühl und einen Neuanfang. Immer wieder wird „Eine Weihnachtsgeschichte“ verfilmt und auf Bühnen in aller Welt erzählt.

Volker Ranisch, gebürtiger Chemnitzer – heute in der Schweiz lebend – ist Schauspieler und Regisseur. Er spielte an Bühnen in Leipzig, Berlin und Zürich. In Soloabenden wie „Felix Krull. Hochstapler“ widmet er sich bekannten literarischen Werken und erweckt deren Figuren eindrucksvoll zum Leben.

 

Foto: Volker Ranisch

Veduten
Ort

Clubraum

Datum
07.12.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Ilona Konrad

Gemalte Stadtansichten nennt man Veduten, und sie zählen zu den beliebtesten Sujets der Kunstgeschichte. Ob im Mittelalter oder in der Renaissance, es galt, andere Städte mit ihren markanten Wahrzeichen wie Kirchen, Türmen und Rathäusern zu erkennen und nach Möglichkeit auch zu besuchen.

Der Ausgang ist das „himmlische Jerusalem“, eine Stadt, die nicht von dieser Welt ist. Im Anschluss erzählt Ambrogio Lorenzetti, was er im 14. Jahrhundert unter der guten und der schlechten Stadtregierung Sienas verstand.

Die berühmtesten Stadtansichten stammen von „Canaletto“. Sein Künstlername – er hieß Giovanni Antonio Canal – wurde zum Markenzeichen für die grandiosen Darstellungen der Lagunenstadt Venedig und – da der Künstler reisefreudig war – Londons. Der von ihm vortrefflich ausgebildete Neffe Bernardo Bellotto nannte sich ebenfalls „Canaletto“. Völlig zu Recht. Er malte nicht nur Ansichten der „Bellissima“, sondern auch von Rom, Dresden, Wien und Warschau.

Die polnische Stadt, die im Zweiten Weltkrieg völlig verwüstet wurde, wurde in vielen Teilen nach dem Vorbild seiner fast fotorealistischen Gemälde im Stil Canalettos wiederaufgebaut.

Auch die Impressionisten malten Stadtansichten, zum Beispiel Claude Monet, dem das Gewusel vieler Menschen und das Spiel von Licht, Schatten und Farbreflexen am wichtigsten waren.

Ach ja, und dann ist da noch Hamburg …


Foto: Ilona Konrad_KI generiert

Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.
Ort

Theater Augustinum Hamburg, Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Datum
09.12.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
5 Euro
Veranstaltungsart
Konzertfilm
Vortragende/-r
Jürgen Seeger

Regie: Elisabeth Malzer
Besetzung: Chor des Bayerischen Rundfunks, Akademie für Alte Musik Berlin
Solisten: Rachel Harnisch - Sopran, Anke Vondung - Alt, Maximilian Schmitt - Tenor, Christian Immler – Bass
Leitung: Peter Dijkstra


Dauer:  ca. 110 Min

Das Weihnachtsoratorium ist Johann Sebastian Bachs populärste geistliche Komposition. Es umspannt die biblische Geschichte von der Geburt Christi bis hin zur Anbetung durch die Heiligen Drei Könige. Von festlich-prachtvollem Jubel („Jauchzet, frohlocket“) bis zu stiller Kontemplation reicht das Ausdrucksspektrum. Ein Werk von ergreifender Schönheit, die noch unterstrichen wird durch die Lichtstimmungen bei dieser Konzertaufzeichnung im Herkulessaal der Münchner Residenz mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, der Akademie für Alte Musik Berlin und erstklassigen Solisten (Leitung: Peter Dijkstra). Zu jeder Kantate des Weihnachtsoratoriums werden immer wieder Meisterwerke aus den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eingeblendet. So erzählen neben Johann Sebastian Bach auch Albrecht Dürer, Rembrandt, Rogier van der Weyden und eine neapolitanische Krippe aus dem 17. Jahrhundert das Weihnachtsoratorium. Das Konzert wird zum filmischen Museumsrundgang.

Während dieses Konzertfilms hören Sie die Kantaten 1-3 (Geburt Jesu u. Anbetung der Hirten) sowie die Kantate 6 (Episode mit Heiligen 3 Königen).

Eintrittskarten an der Foyerkasse (Barzahlung)


Foto: Bayerischer Rundfunk

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Malte Frackmann
Telefon: 040 39194-300
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